|
Vor einer tollen Zuschauerkulisse bot der SCW gegen dem
Spitzenreiter der Kreisliga besonders in der ersten Halbzeit eine
gute Partie. Jedoch die mangelnde Chancenverwertung und
Unstimmigkeiten im Abwehrbereich führten letztendlich zum klaren
Ergebnis für den Spitzenreiter.
So war in der 8. Minute ein Angriff von BaKi bereits
entschärft, als man sich beim SCW nicht einig war wer den
Ball nimmt (und dass 5m vor dem eigenen Tor), ein BaKi
Stürmer ging dazwischen und bediente dem am langen Pfosten
wartenden Kok der mühelos zum 0:1 einschob. Auf der anderen
Seite tauchte in der 10. und 13. Minute Rainer Lehnemann
zweimal alleine vor Gästetorwart Gömmel auf und vergab diese
Chancen leichtfertig. Als Matthias Köhnlein in der 18.
Minute aus drei Meter freistehend das Kunststück fertig
brachte den Ball nicht im Gehäuse unter zu bringen, fragte
man sich welche Chancen der SCW noch benötige um ein Tor zu
erzielen. So ging auch der anschließende Kopfball von
Köhnlein, aus der resultierenden Ecken, drei Meter vor dem
Tor über das Gebälk. In der 23. Minute machte es der
Spitzenreiter besser, als er den zu behäbigen Spielaufbau
des SCW störte und sich Torjäger Trusk im Strafraum
durchsetzte und zum 0:2 einschoss. Der SCW war durch diesen
Treffer kurz geschockt und hatte Glück, dass wiederum Trusk
durch eine wuchtigen Direktabnahme im 16er nur den eigenen
Mann traf. Der SCW fing sich jedoch wieder und war mit einem
Kopfball von Köhnlein der einen Meter neben das Tor ging dem
1:2 nahe. Durch einen weiteren katastrophalen Abwehrfehler,
Sei Dellbrügge spielte den aufgerückten Galuska bei einer
Abwehraktion, im eigenen Strafraum an. Dieser ließ sich die
Chance nicht entgegen und schoss eiskalt zum 0:3 ein. Der
SCW kam in der ersten Hälfte noch durch Lehnemann mit einem
22m Schuss, der von Gömmel mit einer Glanzparade zur Ecke
gelenkt wurde, und Brater der aus 17 Meter knapp das Tor
verfehlte, zu weiteren guten Chancen. Somit ging es mit
einem in dieser Höhe nicht unbedingt verdienten klaren 0:3
in die Pause.
Der SCW versuchte nach der Halbzeit noch einmal alles um
den Anschluss zu erzielen jedoch kam es wieder anders.
Typisch für das SCW-Spiel an diesem Tage war das 0:4 durch
ein Eigentor von Sei Dellbrügge, der unbedrängt eine Flanke
an den verdutzt schauenden Markus Buhr ins eigene Tor
schoss. Nun war das Spiel in der 62. Minute endgültig
gelaufen. Es gab zwar noch auf beiden Seiten genug
Möglichkeiten, aber wiederum war es dem Spitzenreiter an
diesem Tag vorbehalten mit dem 0:5 in der 90. Minute den
Schlusspunkt zu setzen.
|
|
Buhr, Rauenbusch, Sporrer, Dellbrügge (80. Pfauser), Ch. Schmidt,
Thielemann, Hofmann (70. Endres), Maier, Lehnemann, Brater, Köhnlein
|