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| 2. Baubericht |
| Neubau von Umkleide-, Dusch-, Toilettenanlage- und Geräteraum einschließlich Terrassenüberdachung |
| Bilder: |
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Probleme während der Bauzeitphase |
Der Neubau mit Terrassenüberdachung ist
nicht mehr auf dem Sportgelände zu
übersehen. Nach ca. einjähriger Bauzeit
(Planungsbeginn 2006, Baubeginn 21. 5.
2008)können nun bald die neuen
Umkleideräume der Fußballabteilung bzw.
zur allgemeinen Benutzung übergeben
werden. Damit die Anordnung der
ehemaligen Bauwerke nicht ganz vergessen
wird, haben wir diese in der
Fotozusammenstellung mit aufgeführt.
Der gesamte Bauablauf lief – wie bei
jedem anderen Bauobjekt – mit mehr oder
weniger großen Schwierigkeiten ab, die
letztendlich immer wieder gelöst wurden.
Die Probleme beim Erdaushub für die
Abwasserleitungen, Gebäudefundamenten
und Außenkanälen im Gelände waren durch
das Fehlen von verbindlichen
Bestandsplänen geprägt und dies
bedeutete natürlich ein gewisses Risiko
bei der Bauausführung. Außer einer
abgerissenen Kaltwasserleitung der
Schuhwaschanlage, das Durchtrennen von
einigen Kabeln und der Bruch der
Druckleitung für die Steuerung der
Beregnungsanlage waren keine weiteren
Störfälle zu melden. In diesem
Zusammenhang denken wir immer noch an
die unter Druck stehende Gasleitung für
die Versorgung der Heizung des
Vereinsheimes beim Ausbaggern der
einzelnen Abschnitte.
Einen
weiteren Problempunkt handelten wir uns
selbst mit dem Bauamt der Stadt Nürnberg
ein. Aus bautechnisch sinnvollen Gründen
verschoben wir eine Außenwand um 60 cm
in Richtung Sportlerhütte (Vermeidung
einer Schmutzecke). Kaum hatten wir die
ersten Steine gesetzt war schon die
Baubehörde auf der Baustelle und machte
uns darauf aufmerksam, dass wir einen
„Schwarzbau“ (auch unter Androhung einer
Strafe) durchführten. Nur durch das
pragmatische und kooperative Verhalten
des verantwortlichen Baugebiet-Betreuers
der Stadt Nürnberg, konnte auch dieses
Problem ohne großen Bauterminverzug
bereinigt werde. Innerhalb kürzester
Zeit haben wir die notwendigen
Tekturpläne zur nachträglichen
Genehmigung eingereicht.
Ein
interner Punkt entstand auch durch die
Forderung, dass während der Sommermonate
die Flächen der Sportplätze beregnet
werden mussten. Auf der anderen Seite
musste aber die Anlage aus den alten
Garagen entfernt werden, da ein Schutz
vor Abbruchteilen nicht möglich war. Wir
konnten es selbst nicht glauben, dass
die Funktionstüchtigkeit der Komponenten
(Beregnung, Flutlicht), die wir
provisorisch auf der Terrasse abgelegt
hatten wieder ihre Funktion erfüllten. |
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Stand der Ausbauarbeiten |
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Zur Zeit - 20.02.2009 - wird der
Innenausbau der einzelnen Räume
fortgesetzt. Bereits montiert sind: |
- die abgehängten Decken - die
Heizkörper - Vorwandinstallationen |
Das Verlegen der Fliesen hat begonnen
und wird in der 9.KW beendet sein.
Der Restausbau ist bereits terminlich
mit den Auftragnehmern besprochen und
beinhaltet folgende Gewerke:
- Elektrische Endinstallation (Schalter,
Steckdosen, Beleuchtung) - Endmontage
der Sanitäreinrichtung (Duschbrausen,
WC, Waschbecken usw.) - Einbau der
Sitzbänke in den Umkleideräumen -
Einbau der Zugangstüren für die
Umkleideräume - Einbau der Türen im
Bereich der Schaltanlagen. |
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Kurzbeschreibung der einzelnen Räume |
| Das neu erstellte Gebäude kann in
drei Hauptbereiche eingeteilt werden: |
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Raumbereich 1: Umkleide- und Duschräume |
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- 2 getrennte, absperrbare Umkleideräume
mit je einem Duschraum ausgestattet mit
je 4 Brauseköpfen, automatischer
Regelung der Wassertemperatur
und automatischer Wasserabschaltung - Fußbodenheizung in den Duschbereichen,
ansonsten normale Flachheizkörper -
pro Umkleideraum ca. 10 m Banklänge mit
entsprechenden Kleiderhaken -
Abluftgeräte in den Duschräumen -
Beleuchtung sowie die Lüfter werden über
Bewegungsmelder gesteuert
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Im Eingangsbereich wird in einer
abschließbaren Nische die gesamte
elektrische Schaltanlage sowie die
Steuerung der Beregnungsanlage montiert.
Alle Verbindungsleitungen (Kabel, Rohre)
führen dann von diesem Bereich über
Schutzrohre in Richtung
Heizzentrale Vereinsheim, in Richtung
A/B- Platz für Flutlicht Beregnung und
zur Sportlerhütte. Eine nachträgliche
Verlegung von Kabeln oder Rohrleitungen
ist durch diese Schutzrohre jederzeit
möglich. |
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Raumbereich 2:
Toilettenbereich |
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Dieser Raum
beinhaltet in getrennten Bereichen 2
Urinale und ein Sitz-WC. Beleuchtung und
Abluftanlage werden auch hier über
Bewegungsmelder gesteuert. Alle Wand-
und Bodenflächen sind gefliest. Ein
vorhandener Gully sowie
Anschlussmöglichkeiten für einen
Wasserschlauch erleichtern die
Reinigungsmöglichkeiten der WC- Anlage. |
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Raumbereich 3: Geräteraum. |
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Dieser Raum dient zur Aufbewahrung der
Fußbälle bzw. anderweitigem Gerät. Auch
hier werden die Beleuchtung und das
Abluftgerät über Bewegungsmelder
gesteuert.
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Allgemein: |
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Bei
der Bauausführung der Bauwerke wurde
darauf geachtet, dass durch
bautechnische Maßnahmen langfristig ein
Energieeinsparpotential erreicht wird.
So erhält das Gebäude einen
Vollwärmeschutz mit 10 cm
Isolierungsdicke für die
Kalksandsteinwände. Das Dach wurde mit
12 cm Isolierdicke ausgeführt.
Aber auch die Sohlplatte ist gegenüber
dem Erdreich mit 16 cm Isolierung
einschließlich der wasserdichten
Schweißbahnen abgesichert. Automatisch
schließende Duschbrausen sollen den
Wasserverbrauch reduzieren. Ergänzend
muss noch erwähnt werden, dass neben den
Dachflächen des Neubaus und der
Terrassenüberdachung auch beide
Dachflächen des Vereinsheimes an die
Zisternen der Regenwasserspeicherung
angeschlossen wurden. Dies bedeutet,
dass bei einer statistischen jährlichen
Regenwassermenge von 600 l/m² im Bereich
Nürnberg eine Wassermenge von ca. 200
m³/Jahr gespeichert werden kann. |
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Zusammenstellung der bisherigen
Auftragnehmer: |
| Abbruch, Rohbau,
Außenanlagen |
Fa Heidingsfelder, Zirndorf |
| Neubaudach und Stahlbau für
Terrassenüberdachung |
Fa AWN Nürnberg |
| Estricharbeiten |
EG
Estrich, Fürth |
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Innenputz |
Fa Schwarzach, Wendelstein |
| E-Installation |
Fa Rippel,
Nürnberg/Weiherhaus |
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Sanitär/Heizung |
Fa Buckel, Nürnberg/Katzwang |
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Fenster/Türen |
Fa Lorenz, Nürnberg |
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Fliesenarbeiten |
Fa Heilmeier & Stettmeier |
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Schreinerarbeiten, abgehängte
Decken |
Eigenleistung |
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Malerarbeiten |
Eigenleistung |
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Noch nicht
vergebene Arbeiten: |
-
Isolieraußenputz (Angebote liegen vor)
- Trennwände WC |
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Abschließend möchte ich persönlich als
sogenante „Bauleiter“ des Projektes
erwähnen, dass nur durch die 100%ige
Unterstützung der Vereinsleitung von
Ralph Maier und
Claude Felger sowie den
SCW- Mitgliedern Willi Diezinger,
Alfred Duswald, Hans Konrad, Herbert
Lanzmich und Wolfgang Walz
dieses Bauvorhaben durchgezogen werden
konnte. Sicher werden auch wieder
Kritikstimmen im Hintergrund zu hören
sein, die es grundsätzlich anders
gemacht hätten. Trotzdem bin ich der
Meinung, dass diese Erweiterung auf der
Grundlage der damaligen
Planungsfestlegungen zu einer positiven
Beurteilung der Sportplatzeinrichtung
des SC Worzeldorf beitragen wird. |
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| Autor: |
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Herbert Franke
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=> 1. Baubericht |
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