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Die dritte Jahreszeit – Herbst – verwandelt die Landschaft durch
ihre Blätterfärbung in ein buntes Bild. Für uns ist dies aber ein
deutlicher Hinweis dafür, dass wir unsere traditionelle jährliche
Herbstwanderung durchzuführen haben. Unsere Wanderverantwortlichen –
Ulrike und Norbert Appel wählten dieses mal wieder ein Gebiet in der
Fränkischen Schweiz aus, das durch seine geologische Formation,
entstanden in Millionen von Jahren, die Hohenmirsberger Platte
bei den einschlägigen Fachkreisen, den Geologen, sehr
bekannt ist.
Von unserem vereinbarten Treffpunkt, dem Wanderparkplatz im
Mariental begann die Wanderung um 10:00 Uhr. Nach einem kurzen
Anstieg durch einen Mischwald von 1 km Länge mit 20 m
Höhenunterschied erreichten wir den mit „Blau Kreis“
gekennzeichneten Wanderweg Richtung Prüllsbirkig. Am Ende der
Ortschaft wechselte Blau Kreis in Blau Strich, das Zeichen für den
F. J. Kalser Weg. Bei der Hubertuskapelle erreichten wir dann
letztendlich das eigentliche Gebiet der Hohenmirsberger Platte (614m
höchste Erhebung der Fränkischen Schweiz) mit dem Aussichtsturm als
Mittelpunkt des neu angelegten Geozentrums.
Gemäß den einschlägigen Informationen aus Prospekten und
Internetquellen zeichnet sich das Gebiet durch seine Vielfalt von
Gesteinen aus, die einen Zeitraum von über 600 Millionen Jahre
abdecken. Diese Hochebene wird in vier große Einheiten nach
dem Vorkommen der Steinarten aufgeteilt. Der jüngste Bereich –
immerhin noch vor rund 30 – 5 Millionen Jahren, der Egergraben,
durchzieht von Südwesten nach Nordosten das Gebiet. Eine
ausführliche Beschreibung konnte aus den aufgestellten Geotafeln
entnommen werden.
Nach diesem „geistigen Ausflug“ in die geologische Vorgeschichte
des Gebietes meldete sich bei den Teilnehmern die leiblichen
Probleme an, die aber im Gasthaus „Zur Post“ in der Ortschaft
Hohenmirsberg beseitigt werden konnten.
Nach einer einstündigen Pause ging es dann auf einem Wanderweg
über Haselbrunn zurück zum Parkplatz im Mariental. In der
Zwischenzeit hatte die örtliche Polizei bereits ein Warnschild
für Autofahrer aufgestellt, um auf den Schaftrieb aufmerksam zu
machen (siehe Bild 8). Ein abschließender Cafebesuch (Schüttersmühle)
rundete den Wandertag ab. Wir bedanken uns bei
Ulrike und
Norbert für die Organisation/Durchführung und wir werden uns gewiss
im Jahr 2012 zur Frühjahrwandelung treffen. Für alle
Interessierten noch einige technische Informationen über den Ablauf
der Wanderung: Beginn der Wanderung:: 10:00 Uhr Ende der
Wanderung: 15:30 Uhr Gesamtstreckenlänge:: ca. 15 km
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