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Das Neujahrsturnier ist jedes Jahr ein Erlebnis - ein Grund mehr
also, die Traumtänzer auch in diesem Jahr zu melden. Unsere
Besetzung diesmal: Tom, Johannes, Matthias, Sandra, Eva und ich
(Jeannette).
Zwar war das Turnier für 4-2 ausgeschrieben, also 4 Jungs und 2
Mädels, aber wir verzichteten auf einen weiteren Mann und spielten
lieber so, wie in der Mixed-Runde mit 3 Mädels. Dass wir nicht das
erste Spiel hatten, war uns nur recht. So konnten wir erst mal
richtig ankommen, denn wegen des Hochwassers kamen wir mit ein wenig
knapp bei der Halle an.
Unser erstes Spiel gewannen wir haushoch. Im Laufe des Turniers
mussten wir jedoch feststellen, dass wir alle nicht in Höchstform
waren. Aber bei jedem Spiel nahmen wir den Kampf gegen die Gegner
und gegen uns selbst wieder von neuem auf und versuchten, zu unserem
Spiel zu finden. Mal klappte es und wir gewannen haushoch, mal
klappte es eben nicht und wir verloren. Einmal spielten wir auch
unentschieden.
Und dann knickte Sandra um - der Schock war groß, denn es
war das Knie, das schon ein Kreuzband weniger hat. Wir wissen noch
nicht, wie schlimm es ist, aber wir hoffen, dass der Schreck größer
war als das, was passiert ist. Weiterspielen konnte Sandra so
natürlich nicht und wir mussten uns nach Ersatz für dieses und
unsere beiden letzten Spiele umsehen, da wir ohne Ersatzspieler zum
Turnier gefahren waren. Im angefangenen Spiel half uns Steffie
als 2. Stellerin. Sie musste sich ganz schön schicken lassen. Die
Spiele dauerten nur 13 Minuten und wir hatten keine Zeit, ihr
ihre neue Position zu erklären. Nach anfänglichen
Startschwierigkeiten und einigen verloren Punkten schafften wir
es aber doch noch, zu unserem Spiel zu finden.
Für das nächste Spiel liehen wir uns Janko von Postbauer Heng
aus. In diesem Spiel war unsere Aufstellung so konfus, dass niemand
auf der angestammten Position zu stehen schien. Irgendwie haben wir
das Spiel gewonnen. Sogar so richtig hoch. Aber vielleicht lag es
auch daran, dass unser Gegner schon ziemlich k.o. war.
In unserem letzten Spiel verpflichteten wir Tati als 2. vierer
Angreiferin und mir als einzigem Steller. Auch das hat geklappt.
So beendeten wir das Turnier doch noch mit einer positiven
Bilanz. Sandra und Matthias fuhren nach dem Turnier gleich heim. Die
restliche Mannschaft ließ sich das tolle Buffet jedoch schmecken.
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